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Fasten für das Leben und für den Frieden



"Immer dann,

wenn wir eine Notlage nicht beheben können,

müssen wir fasten und beten."

Mahatma Gandhi

 

In einigen Tagen beginnen wir wieder mit dem gemeinsamen Online-Fasten.


Wir fühlen uns seit einigen Tagen ohnmächtig und hilflos angesichts des Krieges bei unseren ukrainischen Nachbarn.


Viele von uns meditieren täglich und teilen, wo sie können und wo sie es für sinnvoll erachten. Es gibt noch einen Weg, der uns gerade jetzt offensteht. Der Weg des Fastens.


Mahatma Gandhi hat immer wieder gefastet, wenn er spürte, dass seine Worte und Appelle nichts nutzten. Für ihn war Fasten ein Gebet, ein ganzheitlicher Prozess, der Körper, Geist und Seele und die Politik miteinschloss. Eine tiefe Sehnsucht nach Frieden verband er mit dem Fasten und es war zugleich ein Bekenntnis, dass allein Gott, die universale Liebe das Herz aller Menschen wandeln kann.


Im Fasten fühlte sich Gandhi solidarisch mit den Menschen, auch gerade mit jenen, die sich schwer verfehlt haben. Meditation und Fasten gehören für ihn zusammen. Er fastet nicht gegen jemanden, sondern immer für andere. Gandhis Fasten “brachte den Hass zum Schweigen, gab den Seelen neue Richtung den Verzweifelnden neuen Mut”.


Gerade auch beim Fasten spüren wir oft unsere eigene Ohnmacht und Schwäche. Gleichzeitig können wir uns in die leidgeprüften Menschen einfühlen. Wir machen uns empfänglich und offen für die größere universale Kraft, die uns am Leben hält und die uns letztlich verwandelt.


Das Ziel des Fastens für Gandhi war nie die Erpressung, sondern “das Bekenntnis, dass man es mit dem Leben und mit dem Frieden für die Welt tödlich ernst meint”.


In diesem Sinne lade ich euch gerade jetzt ein für das Leben, für den Frieden zu fasten.


Wir fasten nach der Hl. Hildegard von Bingen und es gilt einiges dabei zu beachten:

Fasten - ein Neubeginn (online) in Verbindung mit einem Sesshin am Wochenende


Einführungskurs in Zen am Samstag, den 26.3., 9.30 Uhr

Sesshin Reichersberg 31.5. - 6.6.


Für alle Formen eurer Zuwendung in Form von Briefen, Karten, emails und Spenden danke ich euch herzlichst,


Christoph